Wissenschaftliche Erkenntnisse in die Anwendung bringen

Multiple Krisen vom Klimawandel über Energie- und Ressourcenmangel bis zu Inflation und Pandemien konstituieren unsere Gegenwart. Neue Technologien können dabei helfen, Lösungen zu schaffen. Wir haben es uns zu einer neuen Aufgabe gemacht, daran gezielt mitzuwirken.

So können fächerübergreifende und transferorientierte Forschungsvorhaben in den Natur- und Ingenieurwissenschaften dabei helfen, konkrete Ideen für die Energie- und Wasserversorgung von Städten, Landschaften und Industrien zu entwickeln – beispielsweise durch neuartige Materialien für eine effektivere Photovoltaik-Nutzung oder durch Einsatz von künstlicher Intelligenz, um die Folgen des Klimawandels besser abschätzen und darauf reagieren zu können. Aktuelle Herausforderungen in der Medizin, wie Pandemien und Antibiotikaresistenzen, können durch die Einbeziehung naturwissenschaftlicher und technischer Perspektiven besser gelöst werden.


Förderlinien auf einen Blick

In unseren Programmen setzen wir auf Individual- und Projektförderungen – möchten aber auch auf institutioneller Ebene Anreize schaffen und Hochschulen dabei unterstützen, den Transfer von Forschungsergebnissen zu beschleunigen.


Individualförderung

Mit unserer Individualförderung unterstützen wir einzelne Wissenschaftler:innen auf ihrem Weg zur Verwertung ihrer Forschungsergebnisse mit Know-How rund um Transferfragen, Seminaren und Vernetzungsangeboten.

innovate! Akademie

Es handelt sich um ein Förderprogramm für interdisziplinäre, innovative Forschungsvorhaben an den Schnittstellen zwischen Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin. Die nächste Ausschreibung beginnt am 05. Februar und hat das Thema "Neue Materialien in der Medizintechnik". 

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Projektförderung

Wir fördern, was nach der Grundlagenforschung und vor der Marktreife kommt: Wir identifizieren insbesondere Projekte, die sich nicht mehr in der Grundlagenforschung verorten lassen, aber auch noch nicht weit genug entwickelt sind, um von gewinnorientierten Unternehmen direkt umgesetzt zu werden – denn genau hier liegt aus unserer Sicht großes Potenzial für die Entstehung von Innovationen, das oft noch ungenutzt bleibt.
 

Aktuell geförderte Projekte:

Klima- und Moorbodenschutz durch Photovoltaik

Das von uns geförderte Forschungsprojekt an der Universität Greifswald untersucht, wie Landwirt:innen durch Photovoltaik eine wirtschaftliche Perspektive geboten werden kann und gleichzeitig klimaschutzbezogene und ökologische Potenziale ausgeschöpft werden können.

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Photovoltaik-Zukunftstechnologien

Photovoltaiksysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung und bieten großes Potenzial: Das von uns geförderte Forschungsprojekt am Georgia Institute of Technology in Atlanta untersucht, wie Silicium-Photovoltaik unter Berücksichtigung verschiedener Disziplinen weiterentwicklt und effizienter nutzbar gemacht werden kann. 

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Fotocredit: © TU Hamburg

"BlueMat: Water-Driven Materials"

Künstliche Materialien sind in der Regel aus komplexen chemischen Verbindungen zusammengesetzt und oft nicht nachhaltig. Ziel des Forschungsprojektes an der TU Hamburg ist es, umweltfreundliche Materialien zu entwickeln, die sich durch Kontakt mit Wasser verändern und dabei von der Natur inspiriert sind.

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Institutionelle Förderung

Mit unseren "innovate! Zentren" zeigen wir, wie Forschung an Hochschulen durch entsprechende Strukturen systemisch in die Anwendung und in die Gesellschaft gebracht werden kann.

innovate! Zentren

Mit unseren "innovate! Zentren" unterstützen wir ausgewählte Hochschulen dabei, Forschung durch entsprechende Strukturen systematisch in die Anwendung und in die Gesellschaft zu bringen. Die aktuelle Ausschreibung bezog sich auf das Themenfeld "Neue Materialien für nachhaltige Technologien".

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Kontakt

Miriam Tidow
Bereichsleiterin Miriam Tidow +49 40 533295-50
Dr. Dorothea Pieper
Projektmanagerin Dr. Dorothea Pieper +49 40 533295-672
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