Perlenfonds

Fördermittel für Zukunftsideen junger Menschen

Zwei junge Frauen sitzen an einem Computer und Tablet und sprechen über Klimaschutzmaßnahmen.

Mit dem „Perlenfonds“ fördern wir Projekte, in denen junge Menschen eigene Ideen für eine nachhaltige Zukunft umsetzen – in der Hochschule, Berufsschule, Schule, an außerschulischen Lernorten oder in ihrer Nachbarschaft.  

Was wird gefördert?

Wir fördern Vorhaben, die junge Menschen dabei unterstützen, Wissen, Kompetenzen und den Mut zu entwickeln, um selbst im Sinne der nachhaltigen Transformation aktiv zu werden. So sollen sie Selbstwirksamkeit erleben und darin gestärkt werden, ihre eigene Zukunft mitzugestalten. Dabei berücksichtigen wir Vorhaben, die sich an Studierende im Bachelor- und Masterstudium, Berufsschüler:innen, Auszubildende sowie Schüler:innen der Sekundarstufen I und II richten und ein ganzheitliches Verständnis von Nachhaltigkeit zeigen, wie es etwa in den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen formuliert ist.

Besonders relevante SDGs sind für uns:

  • nachhaltige Städte und Gemeinden
  • Maßnahmen zum Klimaschutz
  • Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • Hochwertige Bildung

Die breite Bevölkerung kann anteilig ebenfalls berücksichtigt werden, der Fokus sollte jedoch auf den genannten Zielgruppen liegen.

Folgende Formate und Themen sind denkbar:

Nachhaltige Ideen entwickeln und umsetzen:

  • Prototyping für die Zukunft: Kurse oder Module, in denen Studierende, Auszubildende und Schüler:innen Prototypen für Produkte oder Dienstleistungen entwickeln, die soziale und ökologische Probleme adressieren. 
  • Social Entrepreneurship: Projekte, in denen Studierende, Auszubildende oder Schüler:innen Geschäftsideen im Bereich Nachhaltigkeit entwickeln und sie in der Praxis umsetzen. 
  • Lokale Projekte mit Wirkung: Studierende, Auszubildende oder Schüler:innen realisieren eigene Ideen, die ihre Nachbarschaft oder Stadt sozial und ökologisch verbessern –z. B. mit Recycling-Initiativen. 
     

Nachhaltigkeit an Schulen, Hochschulen und in Betrieben verankern:

  • Digitale Lösungen für nachhaltigen Alltag: Studierende, Auszubildende oder Schüler:innen entwickeln digitale Werkzeuge oder Informationsangebote, die nachhaltiges Verhalten im Lern- oder Arbeitsumfeld erleichtern, zum Beispiel für Ressourcenschonung, Mobilität oder gemeinschaftliche Nutzung.
  • Green Offices & Nachhaltigkeitsbüros stärken: Studierende oder Schüler:innen führen selbst Initiativen durch, die Nachhaltigkeitsprojekte an Schulen und Hochschulen vorantreiben. 
  • Nachhaltigkeit in den Betrieb bringen: Auszubildende analysieren nachhaltige Entwicklungspotenziale in ihren jeweiligen Unternehmen und erarbeiten daraus Umsetzungsvorschläge. 
  • Future Skills erlernen: Studierende, Auszubildende oder Schüler:innen erwerben praxisnah Kompetenzen für eine nachhaltige Transformation. 

Wer kann sich bewerben?

Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie gemeinnützige Einrichtungen und Initiativen können sich mit laufenden oder neuen Projekten für eine Förderung bewerben.  

Für Hochschulen gilt: Bei Projekten im Hochschulkontext erfolgt die Abwicklung der Förderung über die Hochschulen direkt oder ggf. über im Rahmen des Projekts entstandene gemeinnützig anerkannte Initiativen.  

Für Schulen gilt: Anträge von Schulen werden bevorzugt über angegliederte Fördervereine eingereicht.  

Was beinhaltet die Förderung? 

Die Förderung beinhaltet eine Projektfinanzierung in Höhe von bis zu 25.000 Euro. Die Förderdauer für ein Projekt beträgt maximal drei Jahre, wobei die Fördersumme über den gesamten Zeitraum die maximale Fördersumme von 25.000 Euro nicht überschreiten kann.  

Was wird nicht gefördert?

  • Projekte im Elementar- und Primarbereich

  • Ausstattung im Bereich Haustechnik (z.B. Photovoltaikanlagen) und Bauvorhaben

  • Erstausstattung von Räumlichkeiten (z.B. Mobiliar) 

  • Teilnahme an studentischen Wettbewerben

  • Stipendien für Einzelpersonen

  • Projekte die eine (partei-)politische oder künstlerische Zwecksetzung verfolgen 

Sie sind unsicher, ob Ihr Projekt zum Perlenfonds passt?

Wir geben Ihnen gerne eine Einschätzung. Schreiben Sie uns am besten eine kleine Zusammenfassung Ihres Vorhabens an perlenfonds(at)joachim-herz-stiftung.de. Wir melden uns bei Ihnen! 

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Förderantrag

Was muss ich beim Antrag beachten?

Bitte beachten Sie vor dem Ausfüllen Ihres Antrags unsere Checkliste für Förderanträge, den Finanzplan (Vorlage) und die Förderrichtlinien.

Anträge können das ganze Jahr über gestellt werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur Anträge bearbeiten, die vollständig über unser Online-Antragsformular eingehen. Nach erfolgreicher Übermittlung der Antragsunterlagen bekommen Sie eine automatische Eingangsbestätigung. Die Bearbeitungszeit eines Antrags beträgt üblicherweise 8 bis 10 Wochen. Sollten sich für uns während der Bearbeitung Fragen ergeben, kontaktieren wir Sie unter der von Ihnen angegebenen E-Mail-Adresse.

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