Add-on Fellowships for Interdisciplinary Life Science

Dr. Alissa Drees, eine Wissenschaftlerin in einem professionellen Umfeld, steht lächelnd vor einem hellen Hintergrund und blickt in die Kamera.
Alissa M. Drees, Doktorandin (Biochemie) an der Universität Hamburg

Wir unterstützen bis zu 50 Promovierende und Postdocs bei ihrer interdisziplinären Forschung.


Förderung

An wen richtet sich die Förderung?

Die Förderung richtet sich an Promovierende und Postdocs, die an fachübergreifenden Forschungsfragen an den Schnittstellen zwischen Biowissenschaften und Physik, Informatik, Mathematik, Technik und verwandten Forschungsfeldern arbeiten. So können beispielsweise Biologen in die Mathematik und Modelliererinnen in die Biowissenschaften hineingehen. Ziel ist es, Wissenschaftler:innen einen vertieften Einblick in eine für die wissenschaftliche Forschung wichtige, angrenzende Disziplin zu gewährleisten.

Wie sieht die Förderung aus?

Mit dem Add-on Stipendium erhalten Postdocs und Promovierende eine finanzielle Förderung von bis zu 12.500 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren. Zusätzlich unterstützen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von Fellows mit Kindern mit bis zu 3.000 Euro. Die Fördermittel können flexibel und individuell eingesetzt werden. Zum Beispiel für:

  • Teilnahme an Forschungsaufenthalten, Konferenzbesuchen, Weiterbildungen oder Veranstaltungen,
  • Anschaffung besonderer Hilfsmittel (z. B. Hard- oder Software),
  • Datenerwerb oder -erhebung,
  • Aktivitäten in der Wissenschaftskommunikation,
  • Teilnahme an Fellowship-Treffen.

Bewerbung

Voraussetzungen

Bewerben können sich Promovierende und Postdocs, die an einer Universität oder gemeinnützigen Forschungseinrichtung in Deutschland angestellt sind oder deren Forschung dort anderweitig (z. B. über ein Vollstipendium) finanziert wird.

Downloads

Bewerbungsunterlagen

Alle Dokumente sind online einzureichen:

  • Ausgefülltes Bewerbungsformular
  • Motivationsschreiben (max. 2.400 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Lebenslauf 
  • Kurze Beschreibung des Forschungsprojekts (max. 3.200 Zeichen inkl. Leerzeichen)
  • Stellungnahme des Gruppenleiters/Betreuers bzw. der Gruppenleiterin/Betreuerin zum Bedarf des Stipendiums und zur Unterstützung der fachübergreifenden Weiterbildung
  • Leistungsnachweise (Kopien des Studienabschlusszeugnisses / Transcript of Records und evtl. Promotionsurkunde)

Die Bewerbungsphase für die Add-on Fellowships for Interdisciplinary Life Science ist beendet.


Kontakt

Dr. Philipp Giesemann
Projektmanager Dr. Philipp Giesemann +49 40 533295-70
Karin Liau
Projektmanagerin Karin Liau +49 40 533295-97

Wen wir fördern

Barbara Huber, Max-Planck-Institut für Geoanthropologie

Barbara Huber ist eine unserer Add-on Fellows. Sie geht am Max-Planck-Institut der Frage nach, wie Menschen in der Vergangenheit Pflanzen genutzt haben. Dafür extrahiert sie Aromen aus archäologischen Fundstücken.

Dieser Film wird bei YouTube gehostet. Das Video wird erst nach Anklicken des Buttons aktiv. Bitte beachten Sie, dass es dabei zur Übermittlung von Daten in die USA mit unsicherem Datenschutzniveau kommt.

Lukas Kluy, TU Darmstadt

Lukas Kluy, Doktorand an der TU Darmstadt, steht an einer Maschine.

Lukas Kluy ist Doktorand und studierte am Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen Maschinenbau. Aktuell bearbeitet er ein fachübergreifendes Projekt an der Schnittstelle zu Ingenieurwissenschaften, Medizin und Biologie mit dem Forschungsprojekt „Produktion nanostrukturierter Titanlegierungen für die nächste Generation medizinischer Implantate“.

Lukas Kluy, Doktorand an der TU Darmstadt, steht an einer Maschine.

„Pro Jahr werden rund eine Million Dental-Implantate eingesetzt. Mit konventionellen Implantaten allerdings gehen bisher ungelöste Probleme wie Knochenrückgang, Implantat-Brüche, Lockerungen und infektiöse Bakterienbesiedlung einher“, so Kluy. Das möchte er ändern. Deshalb forscht er dazu, wie der menschliche Körper beschwerdefrei körperfremde Dental- und Hüftimplantate annehmen kann. Dies soll durch das Anwachsen von körpereigenen Knochenzellen an der Schnittstelle von körperfremdem Material zu körpereigenem Gewebe gelingen.

Lukas Kluy ist der Überzeugung, dass Probleme dieser Art durch keine Disziplin allein gelöst werden können: „Herausforderungen aus der Medizin mit den Möglichkeiten des Maschinenbaus zu verknüpfen, wird einen nachhaltigen gesellschaftlichen Mehrwert generieren“.

Als Maschinenbauer arbeitet sich der Wissenschaftler in die Themenfelder Orthopädie, Infektionsbiologie und Mikrobiologie ein, mit dem Ziel, ein Projekt mit gesellschaftlicher Bedeutung umzusetzen. Deshalb sei der Blick über den Tellerrand absolut notwendig und unumgänglich.



Jury 2024

  • Rudi Balling (Bonn)
  • Katharina Baum* (Potsdam)
  • Jan Baumbach (Hamburg)
  • Marcel Bermudez* (Münster)
  • Stefan Borgwardt (Lübeck)
  • Susanne Brakmann (Dortmund)
  • Anna-Marie Finger* (San Francisco/Kopenhagen)
  • Martin Fischer* (Jena)
  • Dhana Friedrich* (Wuppertal)
  • Stephan Grill (Dresden)
  • Hanspeter Herzel (Berlin)
  • Linnea Hesse* (Hamburg)
  • Michael Heymann* (Stuttgart)
  • Arjen Jakobi* (Delft)
  • Lars Kaderali (Greifswald)
  • Andreas Kist* (Nürnberg)
  • Edda Klipp (Berlin)
  • Xenia Kobeleva* (Bochum)
  • Andreas Kremling (München)
  • Nico Lachmann* (Hannover)
  • Alexander Löwer (Darmstadt)
  • Kay Katja Nieselt (Tübingen)
  • Matthias Rarey (Hamburg)
  • Fred Schaper (Magdeburg)
  • Constanze Schmidt (Heidelberg)
  • Carolin V. Schneider (Aachen)
  • Andreas Schuppert (Aachen)
  • Petra Schwille (Martinsried)
  • Oskar Staufer* (Saarbrücken)
  • Tatjana Tchumatchenko (Bonn)
  • Jens Timmer (Freiburg)
  • Matthias Wilmanns (Hamburg)
  • Marietta Zille* (Wien)

*Alumni der Add-on Fellowships for Interdisciplinary Life Science


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