Klüger und stärker
Das Schulstipendium 'grips gewinnt' fördert Jugendliche in Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.
Aufgeregt und stolz - die neuen Stipendiaten des Community Service Projektes haben sich am Montag über ihren warmen Empfang in der US-Botschaft inBerlin gefreut. Botschafter Murphy sprach von der besonderen Erfahrung, die die insgesamt 13 Berliner Schüler erwarte. Sie fahren am kommenden Wochenende für zwei Wochen nach Buffalo, N.Y. und werden dort ehrenamtlich tätig sein: "You will become part of a community". Das Projekt biete die Gelegenheit, die USA tatsächlich von innen kennenzulernen und nicht nur einen oberflächlichen Eindruck zu erhalten.
Petra Herz, Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung, sprach in ihrer Begrüßung von der Bedeutung, sich für andere zu engagieren und Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Diesen Einsatz zu fördern, sei ein Ziel der Joachim Herz Stiftung. In den USA verbrachten 2010 rund 26 Prozent aller Teenager einen Teil ihrer Freizeit damit, sich für andere einzusetzen. Sie tun dies in der Hauptsache in ihren Kirchen, in der Schule und für Jugendorganisationen wie den Pfadfindern, den "Boy and Girl Scouts", oder bei der Pflege von alten Menschen und beim Umweltschutz.
Das Community Service Projekt, bei dem die Joachim Herz Stiftung mit der US-Botschaft kooperiert, gibt Berliner Schülern aus integrierten Sekundarschulen Gelegenheit, für zwei Wochen in die USA zu reisen. Die Jugendlichen leben dort in Gastfamilien und engagieren sich in so genannten Community Service Projekten. Die Schüler lernen die Idee des bürgerschaftlichen Engagements intensiv kennen und sollen diese im Anschluss an die USA-Reise auch in ihre eigene Umgebung tragen. Die Teilnehmer entdecken eine neue Sicht auf die Welt und werden durch diese Erfahrung in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert. Alle für das Programm relevanten Kosten werden von der Joachim Herz Stiftung übernommen. Organisiert wird das Projekt in den USA durch die Organisation Youth for Understanding.